Pressemitteilung:

17. August 2015

Weltweit Verbindungen, aber zuhause fehlt der Platz

Sascha Raabe und SPD-Bürgermeisterkandidat Sebastian Maier informieren sich bei Firma AVS
+Videokonferenzen quer durch die ganze Welt: Bundestagabgeordneter Dr. Sascha Raabe (Mitte) und SPD-Bürgermeisterkandidat Sebastian Maier (2. von rechts) informierten sich bei Geschäftsführer Marc Lilienthal (2. von links) über die Tätigkeit der AVS.

100-mal die Entfernung von der Erde zum Mond. Diese schier kaum vorstellbare Wegstrecke ersparten Produkte und Dienstleistungen der Firma AVS Lilienthal den Mitarbeitern ihrer Kunden. Doch im Umkreis von nur wenigen 100 Metern an ihrem Standort in Maintal-Dörnigheim steht das stetig expandierende Systemhaus für professionelle Informations- und Medientechnik vor einem schwer zu lösenden Problem: die Suche nach einem neuen Standort.
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe begleitete den Maintaler SPD-Bürgermeisterkandidaten Sebastian Maier zu einem Besuch bei Geschäftsführer Marc Lilienthal, um über das Unternehmen, den Standort, aber auch über Themen wie Sicherheit, Datenschutz und Terrorismus zu sprechen. Denn AVS Lilienthal offeriert hochmoderne Audio-Video-Systeme mit verschlüsselter Kommunikation, die Videokonferenzen quer über die ganze Welt ermöglichen. Der Autobauer Audi ist der größte Kunde, aber auch Fraport, die Deutsche Bahn AG und das Bundesministerium für Bildung und Forschung beziehen Technik aus Maintal.
„Die Angebote von AVS Lilienthal helfen, um Umwelt und Ressourcen zu schonen. Die Mitarbeiter sparen Zeit, was bei international operierenden Unternehmen äußerst wichtig ist“, zeigte sich Raabe beeindruckt, zumal es sich um ein „vorbildliches Familienunternehmen mit guter sozialer Verantwortung und hoher Mitarbeiterzufriedenheit“ handele. Denn personelle Fluktuation gibt es bei AVS laut Geschäftsführer Lilienthal so gut wie nicht. Mehr noch: „Ich könnte noch mehr Spezialisten einstellen, aber es fehlt der Platz, aber auch an qualifizierten Bewerbern.“ Der 1994 errichtete Neubau in Dörnigheim sei für die inzwischen 31 Mitarbeiter – Informatiker, Elektriker und kaufmännische Angestellte – schon wieder zu klein. Die Unterstützung der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft sei gering.
„Wir brauchen neue Gewerbeflächen und müssen neu ausgewiesene Gewerbegebiete so strukturieren und vermarkten, dass heimische Unternehmen wie AVS, die einen größeren Standort suchen, nicht außen vor bleiben“, merkte Bürgermeisterkandidat Sebastian Maier an. Dass die Stadt zudem nicht der Breitband-GmbH des Main-Kinzig-Kreises beigetreten sei, um das Gewerbegebiet mit schnellem Internet zu versorgen, sei auf Dauer ein gravierender Standortnachteil. „Es handelt sich hier um eine Entscheidung, die zu korrigieren ist. Ich werde aber alles daran setzen, dass die städtische Wirtschaftsförderung in den Fokus rückt. Alle Seiten profitieren davon, wenn sich die Unternehmen in Maintal wohl fühlen – die Stadt durch Steuereinnahmen und die Bürger durch Arbeitsplätze vor Ort“, resümierte Maier.


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