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27. August 2015

Mit der Vergangenheit nicht vergleichbar

Bundestagsabgeordneter Dr. Sascha Raabe besucht neue Erlenseer Kita Friedensstraße
+Vorzeigeeinrichtung mit weitläufiger Außenspielfläche: Erlensees Bür-germeister Stefan Erb, Bundestagsabgeordneter Dr. Sascha Raabe, die stellvertretende Kitaleiterin Jane Matzke und Erzieherin Nora Vogt (von links) mit einigen der aktuell 51 Hortkinder.

Erlensee. „Das ist absolut nicht mehr zu vergleichen mit den Kitas früherer Jahre“, zeigte sich Bundestagsabgeordneter Dr. Sascha Raabe beeindruckt. Wenn dann noch ein gutes Betreuungskonzept und ebenso motivierte wie qualifizierte Erzieherinnen hinzukämen, sei das Wort „Vorzeigeeinrichtung“ nicht übertrieben, sagte Raabe. Gemeinsam mit Erlensees Bürgermeister Stefan Erb besuchte der SPD-Politiker die erst im Januar eröffnete Kindertagesstätte Friedensstraße.
3,5 Millionen Euro investierte die Stadt Erlensee in die Einrichtung, die in Holzständerbauweise mit Klinkeraußenmauer auch optisch sehr an-sprechend ist. Drei Kindergarten- und eine Hortgruppe bieten Platz für 100 Kinder. Jeder der rund 73 Quadratmeter großen Gruppenräume verfügt über eine zweite Ebene, einen Abstellraum, ein eigenes Bad sowie ein Nebenzimmer, das zum Schlafen oder für die Hausaufgaben genutzt werden kann. Im Hort wird noch eine Lernwerkstatt zum Basteln und Handarbeiten eingerichtet. Im Außenbereich entsteht in Bälde ein kleiner Fußballplatz. Gegessen wird in einem gemeinsamen Frühstücksbereich. Das Büffet bietet nur einmal die Woche Wurst an, aber täglich vegetarische Brotaufstriche, Käse und Obst, berichtete die stellvertretende Kitaleiterin Jane Matzke.
Die Stadt verstehe sich als fairer Arbeitgeber, betonte Bürgermeister Stefan Erb. Der Personalschlüssel sei auf erhöhtem Niveau. Zwei Springer helfen, wenn es in einer der Erlenseer Betreuungseinrichtungen personell klemmt. „Wir wissen, welche Anforderungen und Herausforderungen der Beruf der Erzieherin in sich vereint, weshalb wir durch die gute Personalausstattung unserer Wertschätzung Ausdruck verleihen“, betonte Erb. Raabe und Erb waren sich allerdings auch einig, dass der Bund und das Land Hessen die Kommunen stärker finanziell bei der wichtigen Zukunftsaufgabe Kinderbetreuung unter-stützen müssen. "Kinder sind unsere Zukunft. Ausreichend Betreuungsplätze und eine faire Entlohnung für die Erzieherinnen und Erzieher müssen gewährleistet werden. Bund und Land müssen die Kommunen hier noch stärker als bisher unterstützen", erklärten Raabe und Erb gemeinsam.


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