Pressemitteilung:

08. Februar 2016

Beeindruckt vom Umweltbewusstsein der Deutschen

Eines Tages US-Präsidentin? - Teenager Liesl Jenkins lebt für ein Jahr in der Region Hanau
+Ebenso interessiert wie informiert über politische Dinge: Liesl Jenkins schilderte dem Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe ihre Eindrücke von Deutschland.

Hanau. Am Anfang staunte sie über die Vielzahl an Bussen und Bahnen, dann über das große Umweltbewusstsein der Deutschen. „Ich hätte nicht gedacht, dass die Deutschen ihren Müll in vier verschiedene Tonnen trennen“, zeigt sich Liesl Jenkins beeindruckt. Die 16-Jährige aus Ocean Springs am Golf von Mexiko erlebt im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms des Deutschen Bundestages (PPP) ein Jahr lang Deutschland. Im Gespräch mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe schilderte die junge Frau aus dem US-Bundesstaat Mississippi ihre Eindrücke, Erlebnisse und Ziele.
„Liesl ist ebenso interessiert wie informiert und gerade in politischen Dingen für ihr Alter sehr reif“, stellte Raabe fest. Das Gespräch mit Jenkins streifte die Themen Atomkraft, Weltklimagipfel, Entwicklungszusammenarbeit, Flüchtlinge und Fluchtursachen. Besonders Interesse fand bei der jungen US-Amerikanerin die Arbeitsweise der Großen Koalition, also die Zusammenarbeit der beiden größten Parteien CDU und SPD, was in den USA in etwa einer gemeinsamen Regierung von Republikanern und Demokraten entspräche. In den USA wäre dies wohl undenkbar, zu weit liegen die Positionen der beiden großen Parteien dort auseinander. Ihre Erlebnisse in Deutschland haben die politischen Ansichten der Austauschschülerin verändert, gerade im Umweltschutz. „Es gibt so viele Dinge, die in den USA stärker im Fokus liegen als der Umweltschutz. Das möchte ich ändern“, sagte Jenkins, die in Rodenbach bei einer "ganz tollen Gastfamilie" lebt und die Karl-Rehbein-Schule Hanau besucht.
An ihrer Highschool ist Liesl Jenkins bereits Mitglied politischer Clubs. Sie möchte die USA zu einem besseren Land machen. Um das zu erreichen, hat sie einen großen Berufswunsch: „Mein Ziel ist es, Präsidentin zu werden.“ Auf Raabes Frage, was sie vom umstrittenen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump halte, antwortete sie: „Donald Trump ist ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann und sollte deshalb in seinem Business bleiben.“ Eine sehr gute Antwort, fand der SPD-Bundestagsabgeordnete, der Liesl Jenkins für ihre politische Karriere viel Erfolg wünschte. Zum Abschluss ihres Deutschland-Besuchs wird Liesl Jenkins im Juni Berlin und den Deutschen Bundestag besuchen. Sascha Raabe sagte zu, dass er sich dann die Zeit nehmen will, um ihr persönlich einen weiteren Einblick in die große Welt der Politik zu ermöglichen. Im Gegenzug bat er Liesl Jenkins darum, dass sie sich später als US-Präsidentin an ihren deutschen Bundestagspaten erinnern möge, um ihn mal zum Kaffee ins Weiße Haus einzulade

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