Meldung:

04. März 2016
Interview im Main-Echo

»Wer Hoffnung hat, der flüchtet nicht«

Sascha Raabe: Hanauer SPD-Entwicklungspolitiker über die Notwendigkeit und die Grenzen staatlicher Hilfe

http://www.main-echo.de/ueberregional/politik/art4204,4012830HANAU. Mit dem enormen Anstieg von Geflüchteten hat die Entwicklungspolitik eine Aufmerksamkeit erfahren, die sich Fachpolitiker lange gewünscht haben. Dazu gehört auch Sascha Raabe (Foto: Häsler), SPD-Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Hanau. Ist man nun auf dem richtigen Weg? Main-Echo-Redakteur André Breitenbach sprach mit dem Entwicklungsexperten.

Herr Raabe, ihr zentrales Arbeitsgebiet, die Entwicklungspolitik, wurde lange Zeit eher stiefmütterlich betrachtet. Angesichts der Millionen von Flüchtlingen wird sie neuerdings als wesentlich erachtet. Ziemlich spät und ganz schön heuchlerisch, oder?
Ich habe mir die Umstände ganz sicher nicht gewünscht, aber eine gewisse Genugtuung verspüre ich schon, dass jetzt auch die Letzten begriffen haben, dass wir in einer globalisierten Welt leben und wir nicht weiter zusehen können, dass Millionen die Flucht ergreifen, weil sie von Krieg, Hunger und Not bedroht sind. Ich habe im Januar 2014 nicht mehr als entwicklungspolitischer Sprecher der SPD kandidiert, weil ich die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Mittel als zu gering angesehen habe. Und ich habe vor den Folgen gewarnt. Aber um es klar zu sagen: Mir wäre lieber gewesen, sie wären nicht eingetreten. Da hätte ich lieber unrecht gehabt.

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