Pressemitteilung:

07. Juni 2016

Was treibt Sie an?

Schüler des Schulzentrums Hessen-Homburg zu Gast bei Sascha Raabe im Bundestag

Eine wahre Flut an Fragen hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe dieser Tage bei einem Treffen mit Schülerinnen und Schülern des Hanauer Schulzentrums Hessen-Homburg im Bundestag zu beantworten. Raabe berichtete von seiner Arbeit in Berlin und im Wahlkreis und erklärte, dass er gegenüber manchem Kollegen einen Vorteil habe: „Als ehemaliger Bürgermeister weiß ich, wie sich die Gesetze, die wir in Berlin machen, vor Ort bei uns in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis auswirken werden. Da kann man vieles besser einschätzen und frühzeitig auf Fehler aufmerksam machen.“ Raabe machte auch deutlich, dass er sich als Bundestagsabgeordneter nicht nur um die aktuellen politischen Fragen, sondern genauso um die kleinen und großen Probleme der Bürgerinnen und Bürger direkt in seinem Wahlkreis zu kümmern habe. Raabe: „Wenn jemand zu mir kommt, habe ich immer ein offenes Ohr und versuche zu helfen.“ Den Jugendlichen bot er an, ihn in seinem Wahlkreisbüro zu besuchen.

Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Gelegenheit, ihren Ab-geordneten „auszuquetschen“. Alles aus dem Leben eines Politi-kers war von Interesse: vom Fahrdienst des Bundestages über die Abläufe im Parlament und die Zusammenarbeit etwa mit Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky bis hin zur persönlichen Motivation. Was treibt Sie an, was wollen Sie erreichen? – wollte eine Schülerin es ganz genau wissen. „Ich wollte schon als Jugendlicher nie akzeptieren, dass in einer Welt, in der eigentlich genug für alle da ist, täglich tausende Kinder an Hunger sterben müssen. Ich will erreichen, dass es auf der Welt ein Stück weit gerechter zugeht – hier bei uns genauso wie in den ärmsten Ländern. Jeder muss von seiner Arbeit anständig leben können, das gilt für den Fabrikarbeiter in Deutschland genauso wie für den Kleinbauern in Afrika und die Näherin in Bangladesch.“, erklärte Raabe. Der Abgeordnete verband das mit einem Appell an die Schülerinnen und Schüler: „Jeder kann dazu beitragen. Wenn ihr beispielsweise Schokolade oder ein T-Shirt kauft, könnt ihr darauf achten, wie das hergestellt worden ist. Menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen können wir nur alle gemeinsam den Kampf ansagen, indem wir deutlich machen: Nein, wir kaufen nichts, was nicht fair produziert worden ist.“

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