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07. Oktober 2016

„Aushängeschild der Main-Kinzig-SPD“

Genossen nominieren Dr. Sascha Raabe einstimmig zum Bundestagskandidaten

Dr. Sascha Raabe wird bei der Bundestagswahl 2017 zum fünften Mal in Folge für die SPD antreten. Die Mitglieder nominierten den 48-Jährigen am Donnerstagabend in der Rodenbachhalle Niederrodenbach einstimmig zum Kandidaten für den Wahlkreis 180. „Das hundertprozentige Votum ist ein überwältigender Vertrauensbeweis und großer Ansporn für den Wahlkampf für mich“, erklärte der Experte für Entwicklungspolitik und Handel unter dem lang anhaltenden Applaus der Genossen.
„Sascha Raabe ist Aushängeschild der Main-Kinzig-SPD. Er hat in Berlin immer für die Interessen unseres Kreises gekämpft, auch mutig an meiner Seite gegen die eigenen Minister“, lobte Landrat Erich Pipa. Als „bodenständigen Weltbürger“ , der sich mit Leidenschaft gleichzeitig für eine gerechte Welt und die Belange Hanaus und der Region einsetze, bezeichnete Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky den „Dauerbrenner“, der seit 2002 die Region im Bundestag vertritt. Für Ex-Landrat Charly Eyerkaufer hat der Politologe schon vor Jahren erkannt, dass nur mit Hilfe vor Ort Fluchtursachen bekämpft werden können. "Sein Rücktritt als entwicklungspolitischer Sprecher im Januar 2014 aus Protest gegen die zu geringen Entwicklungsgelder hat gezeigt, dass für ihn Überzeugungen wichtiger als Posten sind. Bei ihm stimmen Reden und Handeln überein."

Selbst der DGB-Vorsitzende wirbt


Als ehemaliger Bürgermeister von Rodenbach und aktuelles Mitglied des Kreistages bleibe er ein „Kommunaler, der klare Kante zeigt“, verwies Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler auf das Engagement im Kreis. Für SPD-Chef Christoph Degen ist Raabe "ein ständiger Kämpfer für die großen und kleinen Belange der Bürger." Ein Mensch, der „glaubwürdige Politik verkörpert“ (Landratskandidat Thorsten Stolz), der „mutig vorangeht und Rückgrat zeigt“ (Bundestagsabgeordnete Bettina Müller). Raabe sei mit Leidenschaft und als Fan der Frankfurter Eintracht auch mit Leidensfähigkeit unterwegs, ergänzte Klaus Schejna, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, mit einem Augenzwinkern.
Sogar der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Reiner Hoffmann, warb für den Kandidaten. Sascha Raabe habe immer an der Seite der Gewerkschaften gestanden und sich nicht nur aktuell bei den Verhandlungen über die Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) und den USA (TTIP) weltweit für gute und menschenwürdige Arbeitsplätze mit fairen Löhnen eingesetzt, schrieb der DGB-Chef in einem Grußwort: "Starke Arbeitnehmerrechte hier bei uns und überall auf der Welt sind für ihn ein Herzensanliegen. Er ist genauso wie ich davon überzeugt, dass wir die Globalisierung nur dann gerechter gestalten können, wenn international agierende Konzerne sich ihre Standorte nicht mehr danach aussuchen, wo sie Menschen und Umwelt am meisten ausbeuten können. Starke Arbeitnehmerrechte weltweit sichern auch Arbeitsplätze und Löhne in Deutschland."


„Wir hätten früher auf dich hören sollen“


„Sascha, wir hätten früher auf dich hören sollen“, räumte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Sören Bartol, ein. Als „Visionär", habe Raabe schon vor über zehn Jahren gesehen, welche Folgen mangelndes Engagement in der Entwicklungshilfe für uns eines Tages haben wird, sagte Bartol. Nun wisse seit der Flüchtlingswelle jeder, dass Raabe Recht hatte. "Sascha ist ein positiver Überzeugungstäter, der sich auch in der Fraktion mit den Großen anlegt und dabei meist als Sieger vom Platz geht." Er lasse bei seinen Themen für einen gerechten Handel ebensowenig locker wie bei seinen Verkehrsprojekten und anderen Themen aus dem Main-Kinzig-Kreis. „Sascha ist ein Abgeordneter, wie ihn sich jeder Wahlkreis besser nicht vorstellen kann“, erklärte Bartol.
In einer kämpferischen Rede hatte Raabe zuvor auf erzielte Erfolge und Vorhaben verwiesen. In der Handelspolitik stehe er für fairen statt freien Handel. Im Kreis sieht er als vordringliche Aufgabe an, dass die Kommunen finanziell gestärkt werden. "Wir brauchen keine Steuersenkungen, sondern wir brauchen mehr Geld für Lehrer, Kita- und Pflegepersonal, Polizisten, bezahlbaren Wohnraum, Verkehrsinfrastruktur und Sprachkurse und berufliche Qualifizierung der Flüchtlinge. Es ist mir eine besondere Ehre, die Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis in Berlin vertreten zu dürfen. Ich möchte weiter dafür kämpfen, dass es den Menschen im Main-Kinzig-Kreis, in Deutschland und Europa, aber auch in Syrien, Afrika und überall auf der Welt besser geht.“


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