Pressemitteilung:

26. Oktober 2016

Hoffnungsschimmer für A 3-Ausbau

Verkehrsausschuss für Höherstufung

Für den Ausbau des Autobahnabschnittes der A 3 zwischen der Anschlussstelle Hanau und dem Offenbacher Kreuz gibt es nun Hoffnung. Wie der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe mitteilt, hat sich der Verkehrsausschuss des Bundestages für eine Höherstufung des Projektes im Rahmen der Aufstellung des neuen Bundesverkehrswegeplanes ausgesprochen. Raabe: „Damit ist noch nichts endgültig entschieden, aber es ist ein wichtiger Schritt, der tausenden staugeplagten Pendlerinnen und Pendlern Hoffnung gibt. Jetzt gilt es am Ball zu bleiben und die höhere Dringlichkeitsstufe des Vorhabens in den weiteren Beratungen durchzusetzen.“

Ursprünglich war die Fahrbahnerweiterung auf dem etwa 10 Kilometer langen A 3-Teilstück zwischen Hanau und Offenbacher Kreuz lediglich im sogenannten „Weiteren Bedarf mit Planungsrecht“ des neuen Verkehrswegeplanes berücksichtigt worden. Diese Einstufung hätte eine Realisierung in den nächsten Jahren höchst unwahrscheinlich gemacht. Raabe hatte sich daher bereits mit einem dringen-den Appell an das Verkehrsministerium und die Kollegen im Verkehrsausschuss gewandt. Nun erhält seine Forderung nach einem zügigen Ausbau Rückenwind vom Verkehrsausschuss, der aufgrund des Flaschenhalseffekts dieses Abschnittes in Richtung Flughafen Frankfurt für eine Aufnahme in den „Vordringlichen Bedarf Engpassbeseitigung“ plädiert hat. Diese Einstufung würde eine zeitnahe Verwirklichung wesentlich wahrscheinlicher machen. „Damit ist die endgültige Entscheidung zwar noch nicht gefallen“, erklärt Raabe, „aber es besteht Grund zur Hoffnung. Wir müssen jetzt weiter gemeinsam Druck machen, damit Ende des Jahres die Empfehlung des Verkehrsausschusses auch tatsächlich im Fernstraßenausbaugesetz so beschlossen wird.“


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