Pressemitteilung:

01. Februar 2019

„Lasst uns optimistisch in die Zukunft schauen“

Dr. Sascha Raabe wirbt beim Neujahrsempfang der SPD Bruchköbel für das Friedensprojekt EU

Bruchköbel. Der europäischen Idee neuen Schub geben oder zurück ins staatliche Klein-Klein? Für Dr. Sascha Raabe ist die Antwort eindeutig. In seiner Rede beim Neujahrsempfang der SPD Bruchköbel im Feuerwehrgerätehaus Butterstadt betonte der Bundestagsabgeordnete die Bedeutung der Europäischen Union als Friedensprojekt. „Wir dürfen bei der Europawahl im Mai den Frieden und unsere Werte nicht von Populisten und Nationalisten gefährden lassen“, sagte Raabe. Gerade das zentral gelegene Deutschland müsse ein Interesse an einem gemeinsamen Europa haben, zumal auch die Wirtschaft im Main-Kinzig-Kreis enorm profitiere. Die Produktion der Betriebe in Bruchköbel und der Region gehe zu zwei Dritteln ins Ausland, davon wiederum die Hälfte in EU-Staaten.

Beste Wirtschaftsdaten, ein Arbeitsmarkt nahe an der Vollbeschäftigung und zuletzt viele gute Reformen mit SPD-Handschrift wie das Gute-Kita-Gesetz: In Deutschland gehe es seit den 2000er-Jahren ständig nach oben. „Es geht uns auch so gut, weil die SPD seit 20 Jahren die Grundsteine legt“, sagte der ehemalige entwicklungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Die Wahrnehmung im Land sei aber eine andere – im Gegensatz zum Ausland, wo er immer wieder gefragt werde, warum bei uns das Klagen so groß wäre, es so viele „Wutbürger“ gebe. „Wir sind zu pessimistisch. Lasst uns optimistisch in die Zukunft schauen“, forderte der ehemalige Bürgermeister von Rodenbach, der gemeinsam mit dem Bruchköbeler SPD-Vorsitzenden Norbert Viehmann noch Frank Nohl für zehn Jahre aktive Politik für die Genossen auszeichnete.

Viehmann dankte Raabe für die „inspirierenden Worte“ und listete die Erfolge der SPD in der Lokalpolitik auf wie die Sozialstaffelung bei den Kita-Gebühren und die Abschaffung der Straßenanliegerbeiträge. „Herzensthema“ sei die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Mit dem Bau von elf Sozialwohnungen an der Hauptstraße in Kooperation mit der Baugenossenschaft Bruchköbel nach dem sogenannten „Pipa-Modell“ sei ein erster Schritt getan worden. Doch man benötige noch mehr Grundstücke, weil beispielsweise durch die anstehende Ansiedlung von Amazon im Logistikzentrum Fliegerhorst der Druck auf den Mietmarkt weiter steigen werde.



Sitemap